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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Harald Klier Dr.med. |
| Position | Leiter des Heilmittelreferates |
| der Firma | Steiermärkische Gebietskrankenkasse |
| gibt zu diesem Beitrag: | 15 Jahre und gerade eine Meningitis überstanden. Nun gehen meiner Tochter 2 Monate später die Haare büschelweise aus. Also: Zum Hausarzt, Überweisung in die Haarambulanz. In der Haarambulanz nach langem Warten freundliche und hilfsbereite Ärzte, die sofort entsprechende Medikamente verschreiben und weitere Untersuchungen anordnen. Zurück zum Hausarzt und die Rezepte krankenkassengerecht umschreiben lassen. Leider sind die Medikamente chefarztpflichtig. Drum geht es anschließend auch noch in die GKK. Dort hat mir eine Dame hinter dem Tresen lachend erklärt, Haarwuchsmittel würden nicht genehmigt und sind ein rein kosmetisches Mittelchen. Den Facharztbrief der Dermatologie oder auch meine Tochter wollte die Sachbearbeiterin oder ein Arzt erst gar nicht sehen. Vielleicht liegt die ignorante Haltung daran, dass mein Hausarzt mit der Stmk. GKK kein besonders freundschafliches Verhältnis pflegt. Für meine Tochter und mich aber kein großer Trost ... |
| gepostet von | Ana am 7.11.2000, 23:00 |
| folgendes Statement ab: | 19.04.2001 - Leider erst jetzt gelesen!
Wie aus Ihrer Stellungnahme abzuleiten, dürfte es sich bei Ihrer Tochter um einen Haarausfall nach fieberhafter Infektionskrankheit handeln. Der Haarausfall beginnt ca. 2 - 4 Monate danach und ist meist vorübergehend. Die angebotenen Behandlungsmöglichkeiten reichen von Vitaminen über Haarwässer (zum Einmassieren) bis zu durchblutungsfördernden Medikamenten und sind meist nicht kassenfrei. Ob diese Maßnahmen tatsächlich beschleunigend auf das Haarwachstum wirken oder nur zur Überbrückung der Regenerationszeit dienen, ist wissenschaftlich meines Wissens nicht belegt. Das Verhältniss Ihres Hausarztes spielt bei der Beurteilung von Anträgen und Ablehnung der Kostenübernahme keine Rolle. Weh tut allerdings, dass Sie von unseren Mitarbeitern nicht ausführlich aufgeklärt wurden und den Eindruck mitnahmen, nicht ernst genommen worden zu sein. Dafür biete ich Ihnen unsere Entschuldigung an. |
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| Kommentare |
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| | GM (2.6.2001, 22:00) | |
Es ist bekannt,daß die steiermärkische Gebietskrankenkasse bereits seit Jahren aus "Ersparnisgründen" die offiziell verteufelte "Zweiklassen-Medizin" (Sallmutter) betreibt.Bedauerlicherweise wird übersehen,daß Heilmittel zumeist wesentlich ökonomischer sind als die dann nötigen Krankenhausaufenthalte oder Kuren.Aber:"das ist nicht mein Revier ..."
Gesundheitsreform dringend erforderlich,inklusive Abschaffung der (teuren) und sinnlosen "Chefärzte"
G.M. |
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