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 Stellungnahme des betroffenen UnternehmensZurück 
Herr / FrauFrau Bettina Petz
PositionDir.f.Öffentlichkeitsarbeit
der FirmaCitroën Österreich GmbH
gibt zu diesem Beitrag:Citroen bietet zwar die Möglichkeit, von der Homepage direkt mit Händlern über e-Mail Kontakt aufzunehmen. Ich habe am 11.1.2001 bei Händlern im Großraum Graz (Koncar, König, Baier, Klein) per e-Mail um ein Angebot gebeten. Keiner von ihnen hat es jedoch der Mühe wert gefunden zu antworten. Wozu bietet man im Web an, wenn man nicht drauf reagiert?
gepostet von am 23.1.2001, 23:00
folgendes Statement ab:wir bedauern, dass auf die anfrage des hrn. kellermayr nicht prompt reagiert wurde. die angabe der händler-adressen (inkl. tel., fax, e-mail ...) auf der importeurs-eigenen website ist eine serviceleistung für unsere händler und kunden. im allgemeinen wird dieser service zur zufriedenheit aller beteiligten in anspruch genommen. die korrespondenz selbst unterliegt jedoch nicht unserer kontrolle und wird vom händler eigenständig gehandhabt. wir werden von unserer seite gerne nochmals auf die im kommentar zitierten händler einwirken, hrn. kellermayr ein feedback zukommen zu lassen. bei dieser gelegenheit erlaube ich mir, ein paar grundsätzliche betrachtungen zu ihrer website anzufügen: die einrichtung einer "kritik-ecke" für kunden, wie sie sie bieten, ist an sich begrüßenswert und positiv; äußerungen, die nicht unserem - im "normalen" gesellschaftlichen leben verwendeten - sprachgebrauch entsprechen, sollten auch in ihrem interesse keinen platz auf ihrer plattform finden (s. kommentar zu "Citroën Österreich Wien - Das Auto, das in Russland war"). anonymität bzw. die "verlockende weite" des world wide web sind leider nur zu oft grundlage für allzu freizügige äußerungen. mit freundlichen grüßen b. petz dir. f. öffentlichkeitsarbeit citroën österreich gmbH petz@citroen.at
 Kommentare

Mike_AT (7.3.2001, 23:00)
Liebe Fr. Petz!

Ich habe mir den von Ihnen angesprochenen Artikel "...das Auto, das in Russland war" durchgelesen; möchte aber meine folgenden Gedanken nicht davon beeinflußen lassen.

Im Grunde gebe ich Ihnen schon recht, daß es gewisse Grenzen der freien Meinungsäußerung gibt, doch hat der Konsument (von dem übrigens auch Sie schlußendlich leben) sehr wohl das Recht, Mißstände von Lieferanten aufzuzeigen. Das dieses Ihnen nicht sehr angenehm ist, ist mir vollkommen bewußt. Daß manchmal vielleicht etwas übertrieben wird, ist auch klar. Doch welche Möglichkeiten bieten sich dem Letztverbraucher, anstelle seinen Ärger verbal zu äußern. Und wir alle wissen, daß es der Konsument sehr schwer hat, bei Mißständen gegen Konzerne anzukämpfen, denn diese verstecken sich sehr schnell hinter der Fassade Ihrer Anwälte; ohne Konsumentenschutz bzw. privater Vertrags- bzw. Rechtschutzversicherung bleibt der Konsument meist auf der Strecke. Das "mächtigste" Werkzeug des Konsumenten ist die Mundpropaganda und im jetzigen Jahrtausend auch das Internet. Unternehmen werden sich in Zukunft daran gewöhnen müssen, gerade bei Mißständen viel häufiger auch öffentlich genannt zu werden und den Konsumenten ernster zu nehmen.

Übrigens: Jeder der noch immer im Glauben ist, im Internet völlig anonym zu sein irrt. Die technischen Voraussetzungen bestehen, um jeden User bei z.B. strafbaren Handlungen auch im Internet auszuforschen; und sei es nur eine sog. "Ehrenbeleidigung" oder "üble Nachrede". Also; keine Angst vor der Wahrheit, und keine Angst davor, daß Sie gegen böswillige Verleumdungen im Internet keine rechtlichen Möglichkeiten haben.

Mit besten Empfehlungen
Mike_AT


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