Home
Firmenreaktionen
Gästebuch
 Stellungnahme des betroffenen UnternehmensZurück 
Herr / FrauHerr herwig thoeny
Positiongeschäftsführer
der Firmaorpheum
gibt zu diesem Beitrag:Am 11.10. besuchte ich mit 8 weiteren Leuten das Orpheum. Düringers "Regenerationsabend" stand am Programm. Abgesehen davon, dass es eine österreichische Unsitte ist, die freie Platzwahl anzubieten (Einlass 19 h, Beginn 20 h, und wenn du nicht um 18 h vor der Saaltür stehst, hast du keine Chance auf einen guten Sitzplatz! - ist im Vindobona u. dgl. auch nicht anders!) wird man vom Personal gegen 20 Uhr als "Egoist" bezeichnet, wenn man in letzter Minute ankommende Gäste nicht mehr am Tisch Platz nehmen lässt! Warum kommen diese Leute nicht auch zur richtigen Zeit? Warum muss man sich um 18 Uhr anstellen, wenn sich's andere leicht machen? Und last but not least: Muss man sich vom Personal dafür beschimpfen lassen? Man prüfe mal die Fluchtwege - wenn's brennt, kommt keiner lebendig raus - gibt's da keine feuerpolizeilichen Vorschriften? Man nehme sich ein Beispiel an der Disziplin der Bevölkerung der USA - dort wäre so etwas unmöglich!
gepostet vonhanserl am 11.10.2000, 22:00
folgendes Statement ab:sehr geehrter herr hanserl! für eventuelle unhöflichkeiten seitens meines personals möchte ich mich in aller form entschuldigen. was das system betrifft, kann ich ihnen versichern, dass ich nichts lieber tun würde, als nummerierte sitzplätze zu verkaufen. ihnen als zuschauer k a n n die ganze tragweite der organisatorischen probleme, die wir haben, nicht bewusst sein. dass wir mehr karten verkaufen, als wir plätze haben, ist schlichtweg eine unterstellung. ich habe im gegenteil die anzahl der zu verkaufenden karten aus gründen vermehrter bequemlichkeit für das publikum um 20 stück verringert. sie können aber nicht von mir verlangen, dass ich nicht für jeden sitzplatz, den ich habe, eine karte verkaufe. da wir nicht subventioniert werden, muss ich auch wirtschaftlich denken. die sicherheitsvorkehrungen im orpheum entsprechen absolut den vorschriften, was rein schon für mein persönliches nervenkostüm wichtig ist. wie sollte ich täglich in einem haus arbeiten, wenn ich mich nicht sicher fühlen würde? ich hoffe, sie geben dem orpheum bei einem neuerlichen besuch die möglichkeit, seine guten seiten auch zu zeigen. gerne stehe ich ihnen für ein gespräch zur verfügung. mfg herwig thoeny orpheum wien
 Kommentare

Hanserl (1.5.2001, 22:00)
Vorerst herzlichen Dank für Ihre Stellungnahme. Am 30.4.war ich wieder im Orpheum (gg. 18 Uhr, um einen guten Platz zu ergattern). Wenn es nun schon nicht möglich ist, gegen Aufpreis einen guten Platz zu bekommen (warum eigentlich?), so sollte man vielleicht Absperrungen (die es auch mobil gibt) anbringen, denn wenn man sich um 18 Uhr anstellt, drängen die Leute von der Hofseite her ins Lokal und schieben dich bis zum Tresen, so daß du wieder nicht den Platz bekommst,den du eigentlich wolltest. Daher: Nur einen Eingang öffnen und die Besucher in Reih und Glied anstellen lassen (in den USA funktioniert´s auch!)Und noch was: Organisatorische Probleme sollten eigentlich nicht das Problem des Besuchers sein - die Geschäftsführung sollte darüber nachdenken und sie lösen! Mfg. @hanserl

lupo (7.4.2001, 22:00)
sehr geehrter herr thoney ich fine ihre stellungnahme sehr angenehm und wenn jemand so auf seine kunden eingeht bin ich als konsument auch gewillt ihr haus zu besuchen.
ganz im gegenteil zur kulisse siehe auch die beschwerde über die kulisse bzw die reaktion des unternehmens
mfg lupo


© 2000-2026 - Barbara Mucha Media Ges.m.b.H. - Mediadaten
Jede Veröffentlichung, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.
Das Copyright für den Titel DIE MUCHA liegt ausschließlich bei der Barbara Mucha Media Ges.m.b.H.