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 Stellungnahme des betroffenen UnternehmensZurück 
Herr / FrauFrau Elisabeth Herzog
PositionClubsekretärin
der FirmaGolf-Club Hainburg
gibt zu diesem Beitrag:wer sich wirklich ärgern möchte, sollte als anfänger beim golf eine runde in hainburg spielen wollen. dort wird man von einer "gottähnlichen" sekräterin auf unfreundlichste art in empfang genommen, und es wird einem nahe gelegt, als anfänger viel zu üben, bevor man den krautacker hainburg bespielen darf. aber ausnahmsweise wurde es dennoch gestattet - unter langwierigen belehrungen und unter verlesung der golfregeln, die man seit der platzerlaubnisprüfung schon weiß. nichts wird hingegen von clubseite unternommen, um viele private, die golfbälle verkaufen wollen und plötzlich aus dem wald springen, von der "heiligen erde" fernzuhalten ...
gepostet von am 28.8.2000, 22:00
folgendes Statement ab:Die "gottähnliche" Sekretärin beobachtet seit 7 Jahren das Werden eines Golfers - von der Schnupperstunde bis zum Hcp. Sie freut sich über jeden Gast in ihrem Club und will jedem Gelegenheit geben, den Platz kennen zu lernen. Sie versucht darüber hinaus, den Mitgliedern die Vorrechte auf dem Heimatplatz zu sichern. Sie hört sich an einem ausgebuchten Wochenende mit viel Verständnis Beschwerden der Nachfolgeflights an (die im Stau stecken, weil ein Golfer, der die Etikette auswendig gelernt hat, nach jedem Schlag "5 Minuten seinen Ball sucht"). Sie geht nach einem anstrengenden Arbeitstag ein paar Löcher und zählt beim 2. Grün !! 14 !! unausgebesserte Pitchmarken. Sie erwartet von den Golfern etwas mehr Disziplin: Die Golfregeln und die Etikette gelten nämlich für alle Spieler, nicht nur für "die anderen". Und sie versteht auch, dass viele Golfer einem Golfplatz im Naturschutzgebiet nichts abgewinnen können. Ihnen fallen Smaragdeidechse, Bienenfresser, Äskulapnatter, Grünspecht und Fledermäuse nicht auf. Sie nimmt zur Kenntnis, dass die Menschen so verschieden sind wie die Blätter einer hundertjährigen Linde - und versucht, jedem Gast den Aufenthalt in Hainburg so angenehm wie möglich zu gestalten. Übrigens: Es ist ein Streben, das mir angesichts der Probleme auf unserer Erde durchaus wünschenswert erscheint: Gottähnlich zu werden. Ich allerdings bevorgzuge: GÖTTINähnlich.
 Kommentare

Toni Bauer (25.9.2000, 22:00)
Bei ,nachgewiesen, abgelegter Platzreifeprüfung erwarte ich diese Art von Bevormundung und vordererst unnötigen Belehrungen erst bei Fehlverhalten des Spielers am Platz!

Wenn beim 2. Grün schon 14 Pitchmarken nicht ausgebessert sind, gibt es nur mehr 3 Möglichkeiten:

1). keine Platzkontrolle, oder

2). nur unbelehrte Anfänger (so ganz böse die zur Göttin nicht aufschauen wollen), oder

3). (und das wird´s wohl sein)reife Spieler mit gutem Handycap, eventuell Clubmitglieder,etc. bei denen niemand auch nur ein ermahnendes Wörtchen sagt!

Schönes Spiel - muss ja nicht in Hainburg sein ...

WINKLER Siegmund (18.9.2000, 22:00)
Ich kann mich dem Tadel in keinster Weise anschließen und habe nur das Gegenteil kennengelernt. Dazu eine kleine Episode: Ich wollte heute schon sehr zeitig, um 8:00, einen Runde gehen und habe mich deshalb am Vortag nach den Platzöffnugszeiten erkundigt. Mir wurde daraufhin von einer Dame, Restaurant od. Sekretariat, mitgeteilt, daß das Büro erst ab 9:00 geöffnet ist, ich aber gerne bereits um 8:00 spielen kann und erst auf dem Weg vom 9.Loch zum 10.Loch, im Sekretariat vorbeischauen soll um mein Greenfee zu bezahlen. Ich bin aber erst nach dem Ende der Platzrunde in das Büro gegangen und habe meinen Obolus entrichtet, keinen Tadel mir anhören müssen und noch dazu eine sehr nette Clubsekretärin, Fr. Herzog, angetroffen, deren gute Laune nur durch den obigen Artikel etwas getrübt war. PS: GEDULD, gehört aber nicht nur auf den Golfplatz!


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