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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Herbert Stadlbauer |
| Position | Ombudsmann |
| der Firma | Oesterreichische Post AG |
| gibt zu diesem Beitrag: | Ich wollte wichtige Dokumente per Post an einem Mittwoch versenden - sie sollten am Freitag ca. 50 km entfernt eintreffen. Am Postschalter wurde mir gesagt, dass dafür eine Zustellung per EMS nicht notwendig wäre, die Sendung würde verlässlich am Freitag einlangen. Nun, es wurde Freitag - die Unterlagen waren natürlich nicht eingetroffen. Ich musste mich ins Auto setzen und die Dokumente persönlich abliefern.
Vor einiger Zeit habe ich einen Test durchgeführt: Ich versandte 2 Briefe (einen priority, einen non-priority) an dieselbe Adresse in München. Und siehe da, der non-priority versandte Brief war um einen Tag früher dort, als der priority versandte. Dafür habe ich nun wirklich kein Verständnis, denn mir kommt vor, dass es sich hierbei lediglich um eine Abzockerei handelt. |
| gepostet von | miriam am 17.9.2000, 22:00 |
| folgendes Statement ab: | Zum Beitrag von Miriam:
Wenn auch auf die Laufzeitbeschwerde mangels konkreter Angaben nicht näher eingegangen werden kann, darf zum "Test" (Briefverkehr nach München) wie folgt ausgeführt werden:
Wir dürfen Ihnen versichern, dass Priority-Sendungen von der Österreichischen Post AG laufend und rund um die Uhr weiterverarbeitet werden und jedenfalls noch in den Abendstunden des Aufgabetages zur Abfertigung Richtung Ausland gelangen. Auch ist sichergestellt, dass durch gezielten und verstärkten Personaleinsatz Verzögerungen bei Vorrangsendungen weitest gehend ausgeschlossen sind. Klar ist auch, dass sich bei den Millionen nichtbescheinigter und grenzüberschreitender Sendungen fast nie eindeutig abgrenzen lässt, in welchem Stadium der Beförderung Beeinträchtigungen bzw. Stilllager etc. entstanden sein könnten. Naturgemäß ist es bei gewöhnlich zur Aufgabe gelangten Sendungen nicht möglich, den Sendungslauf nachweislich zu verfolgen und daher auch eine Eingrenzung eines unliebsamen Stilllagers nicht möglich.
Herbert Stadlbauer, Post-Ombudsmann |
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| Kommentare |
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| | Elisabeth (1.11.2000, 23:00) | |
| Nun - es liegt wohl nicht immer an den Personaleinschränkungen - manchmal auch an den Postlern..... In Innsbruck in der Technikerstr. - da gibt es ein Postamt - wenn Sie dort 20 Postkarten Inland und 20 Postkarten Ausland bestellen, dann werden 20 x 6,50 und 20 x 7,-- eingetippt..... Arbeitsbeschaffung????? Oder das Einmaleins in der Schule nicht gelernt???? Ich denke, mehr muß man dazu gar nicht sagen |
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| | ihoit (31.10.2000, 23:00) | |
Provinzler:
das liegt vielleicht daran, dass es bei der Post immer mehr Personaleinschränkungen gibt, die Gebiete immer größer werden (durch zusammenlegung diverser Postbezirke) und man irgendwie vergisst, dass immer mehr Leute zu "beliefern" sind. |
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| | Alfred (31.10.2000, 23:00) | |
Ich finde der Postfuchs sollte sich doch einmal in das "Stilllager" begeben und sich ohne "Eingrenzung" fragen: "habe ich die Tollwut oder nicht !!!".
Wen man sieht mit welchen Tempo die Briefträger mittlerweile durch die Straßen laufen könnte ich mir nur mehr Raketen unter den Achseln als Steigerung der Leistung vorstellen. Drotzdem bekommen wir unsere Post seit kurzem erst am Abend und einmal kam die sie erst am Samstagnachmittag. Vielleicht sollten ein paar Postsäcke im Managment die Verschürung öffnen und etwas mitlaufen. - Vielleicht sehen sie dann etwas über Ihren Schreibtischrand und können so etwas sinnvoller versuchen das Unternehmen zu reformieren! Einsparen und schwarze Zahlen schreiben ist ja verständlich aber Service und die Mitarbeiter sollten dabei am Leben bleiben !!!
Ich bin und war übrigens nie Postmitarbeiter und habe auch keine in der Verwandtschaft, dies nur um Gedanken auszuschalten und um die "Stilllager etwas Einzugrenzen" ! |
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| | Provinzler (23.9.2000, 22:00) | |
| Ja, ja, die "Eingrenzung von unliebsamen Stilllagern" hat mich früher nie interessiert, aber da hat die Post auch noch funktioniert. Es ist mir wirklich noch nie passiert, dass eine Postsendung verloren gegangen ist (das ist gut), aber die Beförderungszeiten werden leider immer länger (das ist schlecht). Vielleicht fällt irgendeinem Verantwortlichen ein, woran's liegt? Also mein Briefträger ist es nicht, der kommt notfalls an einem Tag auch zweimal, wenn ich für ein Einschreiben grad nicht zuhause war, aber wo vergammeln die Briefe und Pakete dazwischen? |
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