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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Frau Gertrude Martin |
| Position | Disp. |
| der Firma | UNIQA |
| gibt zu diesem Beitrag: | Nach Beendigung meiner Lehre erfüllte ich mir meinen Traum, nach Amerika zu fliegen. Vor Abflug schloss ich eine Rückholversicherung im Katastrophenfall bei der Uniqa ab. Nach einer 17-tägigen Rundreise durch Florida wollte ich am 14.09.99 meine Rückreise von Miami aus antreten. Wie in den lokalen Medien berichtet wurde, näherte sich der Hurrikan Floyd von Kuba aus Richtung Florida. Es handelte sich um den zweitgrößten Hurrikan in der Geschichte Amerikas. Wir waren bereits am 13.09. in Miami, um vielleicht einen früheren Flug derselben Airline (KLM) zu bekommen. Keine Chance! Alle Flüge waren restlos ausgebucht. Unser ursprünglicher Flug am 14.09. um 17.00 Uhr wurde gestrichen. Ich rief in Wien von Miami aus an und erkundigte mich, ob jener Fall versichert ist. Mir wurde eine Zusage gegeben. Ich ergatterte noch eines der letzen Tickets, jedoch um stattlich 22.500,-. In Österreich angekommen, verweigerte mir die Uniqa jegliche Zahlung, weil jener Fall nicht versichert gewesen sein soll. |
| gepostet von | am 22.8.2000, 22:00 |
| folgendes Statement ab: | Leider sind nicht alle Risiken versicherbar. So ist es auch in der Reiseversicherung. Da sind Kosten versichert, die dem Reiseteilnehmer auf Grund von vorzeitiger bzw. verspäteter Rückreise entstehen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass ein versichertes Ereignis vorliegt, z.B. wenn die körperliche Sicherheit des Reiseteilnehmers unmittelbar gefährdet ist und eine Fortsetzung der Reise nicht möglich wäre.
Das war in der konkreten Situation nicht der Fall. Auf Grund des heranziehenden Hurricans - Miami war vom Sturm nicht betroffen - wurden Flüge auf der Transatlantik-Route verschoben. Der von Herrn Rieder gebuchte KLM-Flug ist etliche Stunden später durchgeführt worden. Die Entscheidung des Reiseteilnehmers, eine andere Route zu wählen, ist daher leider kein versichertes Risiko.
Wir können leider auch diesmal keine andere Auskunft geben. Wir werden uns aber bemühen, über versicherte und nicht versicherte Risiken noch klarer zu informieren.
Danken möchten wir auch allen "Kommentaristen" - Ihren Unzufriedenheiten mit UNIQA werden wir selbstverständlich auch nachgehen.
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| Kommentare |
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| | mrs.x (10.3.2002, 15:19) | |
sehr geehrter hr. boogi,
ich als versicherungskauffrau kann ihnen nur raten sich nicht zu versichern! (schliest auch kfz-bereich ein) das bedeutet = ich wünsche ihnen nie ein unvorhergesehenes ereignis gegen das sie sich versichern hätten können.
sie sollten sich solche aussagen nicht anmasen denn es scheint das sie keine ahnung haben |
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| | Anonym (24.10.2000, 22:00) | |
| boogi ist ein trottel der DINSTAUTO schreibt und noch dazu keinerlei ahnung versicherungsvertragsgesetze hat. |
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| | Boogi (16.10.2000, 22:00) | |
| Versicherungen haben nur einen Zweck: Sie dienen Bereicherung. Der Bereicherung von qualifizierten Chefs und deren Mitarbeitern. Die sitzen in ihren Luxusbüros und lassen mit Dinstautos fahren.Verdienen auch nicht gerade schlecht, gehen mit 55 in Pension und kriegen zusätzliche 7-stellige Abfertigungen. Von welchem Geld?? Von Schadensfällen, die nicht ausbezahlt werden. |
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| | Christoph Fleury (23.9.2000, 22:00) | |
| LIEBE UNIQUA! Ich war der Mitreisende von Herrn Rieder und kann nur den Kopf über IHRE Firmenpolitik schüttlen. Ich bin selber in einem Unternehmen tätig, wo Kunden immer an erster Stelle stehen. Dies ist natürlich nicht immer möglich, aber was Sie sich hier erlauben, dass ruiniert mir meinen Magen! Ihr Statement, welches Sie oben angeführt haben finde ich sehr mutig, da es den Anschein erweckt eine Phrase aus Ihrem "Wie zahle ich dem Kunden nichts aus!" Buch. Sie fragen sich jetzt sicher, warum ich so erbost bin. Dies lässt sich leicht erklären, da ich selber in Miami zu diesem Zeitpunkt gewesen bin und die Zerstörung mit eigenen Augen gesehen und miterlebt habe, die diese Naturkatastrophe ausgelöst hat. Vor Ort haben die Behörden nicht feststellen können, ob dieser Hurricane wirklich Miami verwüstet oder nicht!!! Ich kann mir nicht erklären, woher Sie, meine Damen und Herren, Ihre information erhalten, aber Sie sollten sich so schnell wie möglich eine andere Quelle suchen. Ich kann es nur noch einmal betonen, dass ich die Angst und Unsicherheit der Einwohner miterlebt habe und Sie sind ja eine Versicherung. Ihr Satz "z.B. wenn die körperliche Sicherheit des Reiseteilnehmers unmittelbar gefährdet ist und eine Fortsetzung der Reise nicht möglich wäre." Tja meine Damen und Herren, Sie haben somit einem jungen Mann seinen Traum zerstört und ihm Schulden an den Hals gehängt, an denen er lange zu kauen hat. DANKE |
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| | Oliver Rieder (20.9.2000, 22:00) | |
Liebe Fr. Martin, Miami war sehr wohl vom Hurrican betroffen, vielleicht nicht so schlimm wie die Bahamas oder die Regionen nördlich von Orlando. Aber wenn mal Flüge gestrichen werden macht man sich als Mitteleuropäer schon Sorgen.
Zum Statement von eggal: Es half auch nichts, dass die Uniqua ein langjähriger Partner (ca. 15 Jahre, genau kann ich es nicht sagen) meines früheren Arbeitgebers (Versicherungsmakler) war. Soviel zum Kulanzweg. |
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| | eggal (12.9.2000, 22:00) | |
ich würde sagen, die UNIQUA soll wegen der 'läppischen' ATS 22.500,00 nicht den 'sturen bock' spielen und das ganze als kulanzfall abhandeln - die haben ja eh g'nug rubel - oder bringen euch die ATS 22.500,00 in konkursgefahr ;-)
fg eggal. |
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| | G*/V(o)ÄÄ/D (11.9.2000, 22:00) | |
Werte Uniqua, der Fehler liegt meiner
Meinung hierbei laut beiden Statements
auf Ihrer Seite. Wenn Ihre Damen und Herren
dem Kunden am Telefon etwas versprechen,
was nicht eingehalten werden kann, bzw.
nicht im Rahmen des Versicherungsschutzes
liegt, sollten Sie sich nicht nur Gedanken
machen den Unzufriedenheiten Ihrer Kunden
nachzugehen, sondern auch die Ausbildung
Ihrer "Berater" fördern und, was jedoch
Rückgrad voraussetzt, zu Ihrem gegebenen
Wort stehen. |
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| | Andi (11.9.2000, 22:00) | |
Liebe Uniqa-Leute!
Eure Stellungnahme spricht ja wieder mal Bände. Allein die Aussage "die körperliche Sicherheit war nicht unmittelbar gefährdet" reicht ja schon. Frau Martin hätte ja wahrscheinlich nur warten müssen, bis der Hurrican endlich eintrifft, dann hättet ihr schon den Flug bezahlt - aber halt, da wären ja keine Flüge mehr durchgeführt worden. Warum sind auch die Leute sooo schreckhaft. |
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