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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Herr Dr. Peter Loisel |
| Position | Leitung Privatkundengeschäft |
| der Firma | AXA Nordstern Colonia |
| gibt zu diesem Beitrag: | Auf mein Anfragen hin, ob auf meine Haushaltsversicherung ein Dauerrabatt gewährt wurde, Originalpolizze war nichts verzeichnet, Vertrag wurde mir nicht ausgehändigt, bekam ich als Antwort, dass kein Dauerrabatt auf meine Versicherung gewährt wurde. Ich habe daraufhin die Versicherung gekündigt, und
plötzlich bekam ich einen Zahlschein über sage und schreibe eine Rückzahlung wegen gewährten Dauerrabatts in der Höhe von 1 1/2 Jahresprämien. Nach Reklamation bekam ich auch den Originalvertrag zugesandt, und, oh Wunder, es stand natürlich in Rot, Dauerrabatt gewährt.
Meiner Ansicht nach wurde ich hier von den Mitarbeitern von Nordstern Colonia bewusst in die Irre geführt, weil ich keinen Hehl daraus machte, die Versicherung kündigen zu wollen.
Ein Tipp an all jene, die bei Nordstern eine Versicherung kündigen wollen. Alles schriftlich bestätigen lassen. |
| gepostet von | am 12.8.2000, 22:00 |
| folgendes Statement ab: | zunächst möchten wir bedauern, dass wir "bernd" nicht nur als kunden verloren haben, sondern dass er sogar aus seiner sicht sehr erbost über unser service bei beendigung des vertrages war.
zur sache selbst: bei fast 100 % aller verträge wird ein dauerrabatt gewährt, da versicherungsschutz in der regel für lange zeiträume benötigt wird.
die kalkulationen der versicherer stellen auf 10-jährige laufzeit ab, und der dauerrabatt wird damit begründet, dass am anfang einmalige kosten (für den abschluss, die polizzenerstellung, ...) anfallen, die auf 10 jahre kalkulatorisch umgelegt werden. wenn dann vorher (im falle von "bernd" ausgelöst durch übersiedlung) storniert wird, hat der versicherer das recht, den dauerrabatt anteilig zurückzuverlangen.
hätte "bernd" den vertrag auf die neue adresse umgeschrieben und weitergeführt, wäre keine rückforderung entstanden.
wir bedauern, wenn "bernd" eine unexakte auskunft zu dem thema bekommen hat, möchten aber informieren, dass unsere servicestellen berechtigt sind, auf dauerrabattrückforderungen zu verzichten, wo immer dies aus serviceaspekten/kaufmännischen aspekten sinnvoll erscheint.
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| Kommentare |
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| | ich (27.12.2000, 23:00) | |
Wofür braucht Ihr eigendlich Versicherungen, wenn Ihr doch alles alleine besser könnt??????
Habt Ihr eure Verträge vor der Unterzeichnung nicht gelesen?
Leute wie Euch liebe ich ja, denen kann man kinderleicht die berühmte Katze im Sack verkaufen.
Weiter so, !!!! |
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| | Mildi (26.11.2000, 23:00) | |
Bitte schließt nicht von einen zwei Versicherungsanstalten auf alle anderen.
Diese 10 Jahresverträge sind bei den meisten Versicherungen bei Verträgen mit Konsumenten nicht mehr üblich. (Ja, ich weiss "bei den meisten") Dieser Dauerrabatt ist ja nur ein mittel um Kunden für lange zeit zu binden. Jetzt aktuelle Verträge werden meist auf 3J. abgeschlossen. Oder ich vereinbare eine 1 Jährige Vertragslaufzeit Prämienzuschlag ca. 20%-25%.
@Tiroler. Es gibt Vers. die auch eine für den "otto-normal-bürger" verständliche version der Bedingungen druckt. |
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| | Tiroler (5.11.2000, 23:00) | |
Hallo wombat,
einer der Gründe, wenn nicht DER Grund, warum Versicherungen das Image haben, Gaunervereine zu sein, sind die schwer verständlichen Vesicherungsbedingungen. Der Kunde hat wenig Chance zu verstehen, was er gekauft hat. Diese Bedingungen einfacher zu gestalten ist jedoch auch schwierig.
Eines kann ich jedoch versichern: Die Versicherungen (zumindest einige) arbeiten daran! |
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| | wombat (1.10.2000, 22:00) | |
| Daß die Versicherungen zu den größten Gaunervereinen der heutigen Zeit zu rechnen sind, ist nicht erst seit Entstehen dieser Seite (trotzdem eine feine Sache, diese Seite) bekannt. Daß sie sich rechtlich unglaublich gut absichern sicher auch. Wie man ein Telefongespräch, von dem man ja nicht unbedingt schon im Vorhinein annehmen kann, daß man davon eine Tonbandaufnahme braucht, nachweisen soll, muß erst erklärt werden. Sollte es diese Möglichkeit geben, wäre sicherlich vielen, vielen Geschädigten geholfen. Auf einen Tip hoffend. |
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| | ultrakurt (13.9.2000, 22:00) | |
| Auch hier wieder Lügen: die "hohen Anfangskosten, Abschlußkosten" sind die Abschlußprovisionen der Damen und Herren Vetreter!!! Die Polizzenerstellung erfolgt nach der Dateneingabe über Computer und kostet ebenfalls so gut wie nichts. Und "Bernd" hat recht: gerade in Österreich bekommt man die der Polizze zuGrunde liegenden "Vertragsgrundlagen" meist auch nicht mit zugesandt. Wenn er nachweisen kann, daß man ihm die Polizze (=Vertrag) nicht ausgefolgt hat - und dann auch noch falsche Auskunft gegeben hat, dann hat eventuell auch eine Klage Erfolg. |
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