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| Stellungnahme des betroffenen Unternehmens | Zurück |
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| Herr / Frau | Frau Marita Dr. Roloff |
| Position | Unternehmenskommunikation |
| der Firma | Allianz Elementar Vers.-AG |
| gibt zu diesem Beitrag: | ich hatte mein neues motorrad bei der allianz teilkasko- und parkschaden-versichert. nachdem ich einen parkschaden meldete und mir mein werter betreuer bestätigte, dass ich das motorrad in der werkstatt reparieren lassen sollte, glaubte ich alles in bester ordnung. doch die werkstatt bekam nie das o.k. der versicherung. auf meine intervention bekam ich von der allianz als antwort, dass ich jetzt auf einmal doch nicht parkschaden-versichert wäre. nachdem mein betreuer mir sagte, dann machen wir es halt über einen sturmschaden, glaubte ich doch noch an gerechtigkeit. doch soweit kam es gar nicht. 1 monat später fuhr ich zu einem eishockey-match nach bratislava. motorrad gestohlen - 4 stunden polizei in bratislava, anschl. 1 stunde polizei in wien. Aber ich war ja teilkaskoversichert (und parkschaden). nach der aufnahme des protokolles bei meiner versicherung (wieder 2 stunden), 1 monat später einvernahme der polizei wegen betruges (danke allianz). 4 monate später eingestellt. Seit nunmehr 1 jahr kein geld. |
| gepostet von | Danke Allianz am 30.8.2000, 22:00 |
| folgendes Statement ab: | Hoffentlich Allianz versichert!
Alles hat zwei Seiten. Zum chronologischen Ablauf der von Herrn Markus Reh angeführten Schadensangelegenheit:
Herr Reh hatte für sein Motorrad bei uns eine Teilkaskoversicherung, in der Parkschaden nicht inkludiert war. Auf Grund der Meldung eines Parkschadens erhielt er also keine Leistung. Parallel meldete er denselben Schaden als Sturmschaden - Sturmschaden wäre gedeckt gewesen. Dies fällt aber bei der Bearbeitung des Schadens auf, so dass natürlich nicht geleistet werden konnte.
Später meldete Herr Reh sein Motorrad als gestohlen (Leistung bei Diebstahl war in seiner Teilkaskoversicherung inkludiert.). Uns gegenüber behauptete Herr Reh, das Motorrad sei zum Zeitpunkt des Diebstahls wieder komplett mit Neuteilen repariert gewesen, was er nicht belegen konnte. Gegenüber der Polizei hat Herr Reh dann seine Falschaussage zugegeben, denn er hatte das Motorrad nur provisorisch reparieren lassen - Differenz 43.348,- zur Komplettleistung. Ein solches vorsätzliches Vorgehen bedingt die gesetzlich verankerte Leistungsfreiheit des Versicherers wegen Obliegenheitsverletzung.
Wir haben Herrn Reh noch Ende Juli 2000 explizit schriftlich darauf aufmerksam gemacht, dass er innerhalb eines Jahres den von uns abgelehnten Anspruch auf Versicherungsschutz gerichtlich geltend machen kann. Eine nochmalige genaue Prüfung des Vorganges im Detail auf diesem Weg hat Herr Reh bisher nicht in Anspruch genommen. Wir stehen gerne zur Verfügung.
Allianz Elementar Versicherungs-AG
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| Kommentare |
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| | Skydriver (3.9.2008, 19:33) | |
Wieder einmal die Versicherungen! Mein Rat, Finger weg, von Versicherungen, wenns nicht unbedingt nötig ist. Und bitte bedenkt, daß man für jede verbindliche Zusage eines Vericherungsangestellten nur rechtsverbindlich ist, wenn diser die Prokura hat. Bürohaserln und Keiler versprechen zwar alles, deren Zusagen hat aber niemals rechtsverbindlichen Charakter, wenns drauf an kommt.
UKO ein Allianz geplagter |
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| | schneekoenig (13.12.2000, 23:00) | |
| Betrugsverdächtige klagen ihre arglistig vorgetäuschten Ansprüche selten ein. Hier müsste sich eigentlich die Versicherung frustriert zeigen und Erhebungs- bzw. Manipulationskosten vom unehrlichen Biker zurückfordern und den Vertreter in den Krieg schicken. Beides zu unterlassen animiert schon im Dezember den nächsten Biker zu einer solchen Grauslichkeit. |
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| | Tiroler (5.11.2000, 23:00) | |
Hallo,
es gibt natürlich immer wieder Vertreter, die meinen, durch Lügen verkaufen zu müssen.
Oft kommt es aber auch vor, dass der Kunde was "durcheinander bringt", wenn er sich verschiedene Angebote einholt - kommt schon mal vor, ist ja auch menschlich. |
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| | FryingPan (29.10.2000, 23:00) | |
Liebe Freunde!
Das WIRKLICH skandalöse an dieser Geschichte ist nicht das Verhalten der Versicherung an sich, auch nicht das Verhalten von Markus. Eher orte ich den Skandal beim Betreuer von Markus. Was der nämlich getan hat, war eine Aufforderung (Verleitung, Anstiftung) zum Versicherungsbetrug. Insofern können sich beide glücklich schätzen, dass die Allianz keine Strafanzeige erstattet hat. Das wäre in diesem Fall ohne weiteres möglich. |
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| | FryingPan (29.10.2000, 23:00) | |
Liebe Freunde!
Das WIRKLICH skandalöse an dieser Geschichte ist nicht das Verhalten der Versicherung an sich, auch nicht das Verhalten von Markus. Eher orte ich den Skandal beim Betreuer von Markus. Was der nämlich getan hat, war eine Aufforderung (Verleitung, Anstiftung) zum Versicherungsbetrug. Insofern können sich beide glücklich schätzen, dass die Allianz keine Strafanzeige erstattet hat. Das wäre in diesem Fall ohne weiteres möglich. |
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| | Simon (16.9.2000, 22:00) | |
Ich bin selbst Angestellter einer Versicherungsgesellschaft und ich weiß sehr gut, wie es in einer solchen zugeht. Persönlich muß ich sagen, daß es zu 90% auf den Kundenbetreuer ankommt u die restlichen 10% auf das Unternehmen selbst. Denn jeder ist gewillt einen Betrag für etwas zu bezahlen, was dann auch als versichert gilt. Meist sind die Betreuer die Schlitzohren..und das Unternehmen leidet darunter.
DRUM AUGEN AUF bei der Betreuerauswahl. Der Preis ist nicht alles!! |
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| | ultrakurt (13.9.2000, 22:00) | |
| Ist schon stark von einer Versicherung, dem Laien (=fast jeder Kunde) einzureden, erhätte eine Parkschaden-versicherung. Das saugt sich keiner aus den Fingern. Natürlich hätte der "Kunde"(solange sie zahlen, legt man auf sie Wert, aber wehe, es soll daraus Leistung erbracht werden !!!), gleich ursprünglich seinen Vertreter kontaktiert und der hätte ihm gleich die richtige "Formulierung" geraten, wer weiß, .... Würde die Allianz hinter diesem Betreuer(=Vertreter) stehen, wäre es sicherlich besser. Aber die meisten Betreuer werden auch nur ausgebeutet - und dann weggeworfen! Sie sollen nur Kunden bringen und dann möglichst rasch wieder verduften! |
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| | NikoLauser (12.9.2000, 22:00) | |
| Die von Markus Reh urspruenglich verfasste Schilderung des Falls wurde vom Muchaserver mehrmals wegen angeblicher Uebergroesse zurueckgewiesen. Die letztlich ins Netz gestellte, mehrfach gekuerzte Fassung beschreibt die Vorfaelle entstellt, weil nur teilweise beschrieben. Viele Beitraege hier sind scheinbar nur unter Zerstueckeln und Einzeleinsenden moeglich gewesen. Markus, der zur Zeit ueber keinen eigenen Webzugang verfuegt, wird natuerlich die erforderlichen Schritte einleiten, wie auch hier nochmals ausfuehrlich Stellung beziehen. Den Muchas trotzdem Kompliment fuer ihre hervorragende Webseite. |
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| | antihirsch (11.9.2000, 22:00) | |
an den Hirsch!
Hast offensichtlich nicht mitbekommen, daß Markus Reh seinen Beitrag NAMENTLCH abgegeben hat! Hätte es ja auch anonym manchen können, dann kann die Versicherung aber nicht darauf reagieren! |
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| | hirsch (11.9.2000, 22:00) | |
| ich empfinde es als frechheit, daß die versicherung den namen des sich beklagenden preisgibt. genauso wie es eine frechheit ist, daß postings, die keine bedrohenden oder obszönen inhalte haben, einfach aus diesem forum gelöscht sind - wahrscheinlich von einem sogenannten "objektiven beobachter", der ganz nach persönlicher präferenz vorgeht!!! |
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