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 Gesundheit/ApothekenZurck 
Veröffentlicht am 10.7.2006, 10:13 von Sanni
Betrifft: St. Lucas Apotheke 1140 Wien
Bankomatzahlung

Vom SMZ-Ost erhielt mein Mann ein Rezept für „Agopton 15mg“, welches er von unserem praktischen Arzt umschreiben lassen wollte. Leider war unser Hausarzt in der Woche 19.-24.6. selbst erkrankt. Da mein Mann am Montag, 26. Juni keine Tabletten mehr hatte, wollte er am Abend in der Apotheke einsetzen und das Rezept nachbringen. Das ist ja ein durchaus üblicher Vorgang und sollte kein Problem darstellen. Wer die Gegend rund um die Penzingerstraße kennt, weiß, dass weit und breit kein Bankomat zur Abhebung von Bargeld zur Verfügung steht. Die St. Lucas Apotheke besitzt ein Bankomat-Terminal und mein Mann bezahlte EUR 28,60 per Bankomatkasse. Am Freitag, 30. Juni nachmittags brachte er das vom Hausarzt umgeschriebene Rezept in die Apotheke und erwartete den Einsatz von EUR 24,-- (EUR 4,60 ist die Rezeptgebühr) refundiert zu bekommen. Nicht in der St. Lucas Apotheke! Frau Mag. Leitner meinte, dass Einsätze in ihrer Apotheke nicht per Bankomat bezahlt werden dürften. Alle Einwände, wofür sie Bankomat anbiete, wenn man das Gerät dann nicht verwenden dürfe und die allgemeine Bankomatsituation in unserem "Grätzel" halfen nichts. Am Samstag, 1. Juli vormittags suchte ich nochmals ein klärendes Gespräch mit Frau Mag. Leitner. Leider zwecklos. Auch das Angebot, einen Gutschein (ev. abzgl. einer Bankomatgebühr) auszustellen, wurde von der Apothekerin abgelehnt. Ich sagte Frau Mag. Leitner auch, dass das Medikament REZEPTpflichtig sei und sie es gar nicht verkaufen durfte. Sie meinte nur: "Im Notfall darf ich alles verkaufen". Doch wenn man einen Tag die Tablette nicht einnimmt, passiert nichts Schlimmes - von Notfall also keine Rede! Es stellt sich schon die Frage, ob eine Apotheke nicht zum Wohl der Patienten und nicht ausschließlich gewinnorientiert arbeiten sollte. Muss eine innerbetriebliche Anordnung, dass Einsätze nur mit BAREM Geld und nicht mit Bankomat (wobei Bargeld und Bankomat durchaus gleichzusetzen sind) zu leisten sind, nicht gut sichtbar für die Kunden ausgehängt sein? Außerdem ist ja die Bankomatkarte nicht kostenlos und da darf man schon erwarten, dass sie von allen Europay-Vertragspartnern ohne Diskussionen akzeptiert wird.
 

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